Jeden letzten Sonntag des Monats von 14.00 – 17.00 Uhr geöffnet.

(Ausgenommen Juli und Dez.)

Zugstuhl

Zu sehen ist ein Zugstuhl, welcher in der Ausstellung des Museum Chornhuus ausgestellt ist.

Zugstuhl Der Zugstuhl (auch Zügstuhl, Leiternbock) diente vor allem zur Holzbearbeitung. Mit einem Tritt auf das Pedal wurde der obere Holzblock angehoben und das Werkstück, in diesem Fall ein Zaunpfahl, eingelegt. Mit dem Pedal wurde der Holzblock wieder gesenkt und damit das Werkstück eingeklemmt. Anders als bei einem Schraubgewinde zur Fixierung konnte so speditiv gearbeitet […]

Weissrübenschneider

Räbe

Die Weisse Rübe, (u.a. auch Räbe oder Herbstrübe genannt), ist eine Speiserübe, die in den Herbstmonaten Oktober und November geerntet wird. Im Mittelalter galt sie als Hauptnahrungsbestandteil und wurde später fast völlig von der Kartoffel verdrängt. Heute wird sie nur noch selten angebaut, in der Schweiz vor allem in den Kantonen Zürich und Aargau, hauptsächlich für den «Räbeliechtli»-Brauch. Die […]

Wäsche waschen

Zwei Waschbretter, eines aus Holz (links) und eines aus Metall, stehen auf dem Boden. Zu sehen in der Ausstellung «Lokales Handwerk» des Museum Chornhuus in Gränichen.

Die eingeweichte Wäsche wurde in den Waschherd und im heissen Wasser mit Pottasche mit Hilfe eines Waschstössels bewegt und gestossen. Einen kleinen Fortschritt brachte die Waschpumpe, die Wasser ansog und dann mit Druck wieder durch die Wäsche presste. Mit einer hölzernen Zange wurden dann die Wäschestücke auf das Waschbrett gehoben und dort geknetet und geschlagen. […]

Stempeluhr / Stechuhr

Zu sehen ist ein Ziffernblatt einer alten Stempeluhr/Stechuhr

Eine Stechuhr druckt die Durchgangszeit der Arbeitnehmer mit Datum und Personalnummer auf einen Papierstreifen im Inneren der Stechuhr. Dazu stellt der Arbeitnehmer beim Kommen und beim Gehen den Zeiger der Stechuhr auf seine Personalnummer. Mit einem «Stich» des unter dem Zeigerende befindlichen Dorns in das zur Personalnummer gehörige Loch wird durch einen Hebelmechanismus die Zeitstempelung […]

Röndle / Kornfege

Röndle

Bevor die Röndle bekannt ist, wird das gedroschene Getreide bei windigem Wetter in einer Wanne hochgeschleudert und wieder aufgefangen. So trägt der Wind die Spreu (Spelzen, Hülsen und Grannen) davon. Später wird das gedroschene Getreide in den Trichter der Röndle gefüllt und durch einen gleichmässigen Luftstrom (erzeugt durch das Drehen der Kurbel, links im Bild) geführt. Die Spreu […]

Samensteckgerät

Samensteckergät

Samensteckgerät für Weiss- und Gelbrüben Firma Kanneler, Koblenz 1911 Durch Druck auf den Griff wird ein Loch in die Erde gebohrt. Die Samen fallen aus dem Behälter (rechts sichtbar) in die Vertiefung. Dieses Gerät erlaubt ein sehr effizientes Arbeiten.

Hornzwingen

Hornzwingen auf Holztisch

Horn ist nicht gleich Horn. Während einige Kühe schön geschwungene, nach oben gerichtete Hörner haben, scheint bei anderen die Schwerkraft Überhand genommen zu haben, und die Hörner wachsen horizontal oder gar gegen den Boden. Der Bauer muss nachhelfen und die Hörner in die gewünschte Form «zwingen». Diese Massnahme dient nicht nur dem Aussehen, sondern auch […]

Bügeleisen

Altes Bolzen-Bügeleisen auf Holztisch

Bolzenbügeleisen Das Bügeleisen hat einen schmalen, konisch zulaufenden Grundkorpus mit einer glatten Unterseite, in den ein Eisenbolzen eingeschoben wird, der an die Form einer Ochsenzunge erinnert. Über dem Fuss befindet sich ein aufgeschraubter langer Griff. An seinem stumpfen Ende ist der Korpus normalerweise mit einer seitlich angeschraubten Klappe mit Griffknauf versehen, die ein Herausrutschen des […]

Bally

Das Bild zeigt zwei Paar Bally Schuhe. Links Kinderschuhe und rechts Damenschuhe mit Absatz.

Die Firma Bally in Gränichen 1875 errichtete die Firma C.F. Bally aus Schönenwerd in Gränichen eine Schuhfabrik. Die Bally-Fabrik spielte in Gränichen während fast 60 Jahren eine wichtige Rolle. Sie war die grösste Arbeitgeberin im Dorf, von den 165 Arbeitern, die 1898–1904 steuerpflichtig waren, dürften etwa 100 in der Schuhfabrik Bally gearbeitet haben. 1928 waren […]

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