Silvano Bardoscia
Malerei und Bildhauerei zwischen Nord und Süd
Silvano Bardoscia wurde am 29. März 1946 in Ruffano bei Lecce im Süden Italiens geboren. Schon früh zeigte sich seine besondere Nähe zur Kunst – eine Leidenschaft, die ihn sein ganzes Leben begleiten sollte.
Mit 16 Jahren verliess er nach Abschluss der Sekundarschule allein seine Heimat und zog in die Schweiz nach Gränichen. Dort begann er bei Möbel Pfister eine Lehre als Tapezierer-Dekorateur. Doch auch während seiner beruflichen Ausbildung blieb die Kunst stets ein wesentlicher Teil seines Lebens.
Ein autodidaktischer künstlerischer Weg
Weitgehend autodidaktisch eignete er sich Kenntnisse in Malerei und Bildhauerei an. Seine ersten Arbeiten waren klassisch geprägt: Bleistiftzeichnungen, Pastelle, Temperamalerei und Terrakottafiguren.
Eine besondere Bedeutung für seine künstlerische Entwicklung hatten zwei Bücher, die ihm sein Bruder Gigino schenkte: eines über Pablo Picasso, das andere über Salvador Dalí. Sie öffneten ihm den Blick auf den Kubismus und den Surrealismus und weckten den Wunsch, neue Formen des Ausdrucks zu entdecken.
So begann eine lange künstlerische Reise durch unterschiedliche Stilrichtungen und Ausdrucksformen – von klassischen Arbeiten über kubistische und surrealistische Einflüsse bis hin zum Impressionismus.
Zwischen Nord und Süd
Immer wieder begegnen sich in seinen Werken zwei Welten: der verschneite Norden und der sonnenreiche Süden. Zwei Landschaften, zwei Lebensräume, zwei Erfahrungen, die seine persönliche Geschichte geprägt haben.
Auch der Mensch nimmt in seinem Schaffen einen wichtigen Platz ein – als Teil der Landschaft, als Gegenüber und als Gegenstand einer fortwährenden künstlerischen Suche.
Malerei und Bildhauerei
In Malerei und Bildhauerei experimentiert Silvano Bardoscia mit unterschiedlichsten Techniken, Materialien und Ausdrucksweisen. Jedes Werk steht dabei für eine bestimmte Zeit, eine Erfahrung, eine Entwicklung oder eine neue Entdeckung.
Sie erzählen von Herkunft und Aufbruch, von Nord und Süd, von Veränderung und Erinnerung – und von einer Leidenschaft für die Kunst, die über Jahrzehnte hinweg lebendig geblieben ist.
