Spinnrad & Flachs
Spinnrad
Das Spinnrad ist ein technisches Hilfsmittel zum Verspinnen von Fasern (z.B. Flachs) zur späteren weiteren Verarbeitung (z.B. Weben, Stricken). Beim Verspinnen werden lose Fasern (siehe Bild unten) durch gleichzeitiges Verdrehen und Auseinanderziehen zu einem Faden verarbeitet.
Als Spinnrad wird sowohl das üblicherweise mit dem Fuss angetriebene Flügelspinnrad als auch das handgetriebene Spindelspinnrad bezeichnet.
Das ältere und im Gegensatz zum Flügelspinnrad immer von Hand angetriebene Spindelspinnrad wird auch Wanderrad, Handspinnrad oder Baumwollrad genannt.
Auf einem Brett sind Schwungrad und Spindel angeordnet und durch einen Antriebsriemen verbunden. Das Schwungrad wird mit der rechten Hand gedreht. Die linke Hand zieht den Faservorrat in einem Winkel von 45° zur Spindelachse. Die spinnende Person kann einen so langen Faden spinnen, wie ihr Arm nach hinten reicht. Dabei muss die Geschwindigkeit, mit der der Drall in die Fasern einläuft, mit der Geschwindigkeit abgestimmt werden, mit der die Hand zurückgezogen wird. Wenn der Faden nicht mehr länger gezogen werden kann, muss er jeweils manuell auf die Spindel aufgewickelt werden.
Quelle: Wikipedia
flächsig
Wortfamilie: Flachs
Bedeutung: aus Flachs bestehen, Leinen-
Quelle: BDO, Bayerns Dialekte Online
Flachs
Als Flachs oder Leinen (lateinisch linum ‚Lein‘) wird sowohl die Faser des Gemeinen Leins als auch insbesondere das in der Leinenindustrie daraus gefertigte Gewebe bezeichnet, letzteres auch Leinwand, Leintuch, oder Linnen genannt.
Wie bei Baumwolle, Hanf, Wolle und Seide handelt es sich um eine Naturfaser. Leinen ist gut verspinnbar, kochfest, sehr reissfest und bildet keine Flusen, jedoch lässt es sich vergleichsweise schlecht bügeln.
Seit dem späten 19. Jahrhundert wurde Leinen in der Textilindustrie fast völlig durch Baumwolle verdrängt, gewinnt aber seit dem Ende des 20. Jahrhunderts als ökologische Naturfaser wieder an Bedeutung.
Quelle: Wikipedia
