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(Ausgenommen Juli und Dez.)

Kummet

Objekt des Monats · November 2026

Wie das Kummet die Arbeit der Pferde erleichterte

Bis zum frühen Mittelalter wurden vor allem Ochsen als Zugtiere eingesetzt. Sie wurden mit einem Joch angeschirrt. Im hohen Mittelalter kamen zunehmend Pferde zum Einsatz, da sie leistungsfähiger waren.

Pferde, die mit einem Kummet angeschirrt wurden, waren besonders stark. Der gepolsterte Ring sorgte dafür, dass die Pferde den Pflug mit der Kraft ihrer Schultern und Brust ziehen konnten, ohne dass ein Riemen ihnen den Hals abwürgte. Dadurch konnte ihre Zugkraft gegenüber früheren Anschirrmethoden um das Vier- bis Fünffache gesteigert werden.

Und wozu dient der Futterkopfsack?

Futterkopfsäcke wurden verwendet, wenn eine normale Fütterung nicht möglich war, beispielsweise im Gelände. Sie ermöglichten es den Pferden, langsamer zu fressen und dabei weniger Heu zu verschwenden.

Das Kummet ermöglichte es Pferden, schwere Lasten mit Brust und Schultern zu ziehen. Gegenüber älteren Zuggeschirren konnte die Zugkraft dadurch deutlich besser genutzt werden.
Historisches Pferdekummet mit Futterkopfsack aus der Sammlung des Museums Chornhuus.
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